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		<title>Vom Kommen des Messias</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 22:34:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Springhut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chassidismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Wann wird der Messias kommen? Wann wird sie anbrechen, die kommende Welt? Wann wird unser Stöhnen ein Ende haben? Was können wir tun, um das Kommen des Messias zu beschleunigen? Seit Tausenden Jahren gibt es darüber unterschiedliche Vorstellungen. Einige sagen, dass man mit Gewalt die Herrschaft der Despoten abwerfen soll. Wie immer die Despoten auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wann wird der Messias kommen? Wann wird sie anbrechen, die kommende Welt? Wann wird unser Stöhnen ein Ende haben?</p>
<p>Was können wir tun, um das Kommen des Messias zu beschleunigen? Seit Tausenden Jahren gibt es darüber unterschiedliche Vorstellungen. Einige sagen, dass man mit Gewalt die Herrschaft der Despoten abwerfen soll. Wie immer die Despoten auch gerade heißen. Dieses Konzept hat bis heute Anhänger.</p>
<p>Andere essen kein Schweinefleisch und befolgen alle Gebote und Verbote. Denn in dem Moment, in dem das ganze Volk Gottes alle Gebote und Verbote befolgt, wird der Messias kommen. So glauben sie und sind furchtbar wütend auf andere, die extra Schweinefleisch essen, um das Kommen des Messias zu boykottieren.</p>
<p>Anderen ist das Kommen des Messias furchtbar schnuppe. Denen geht es wohl zu gut.</p>
<p>Wann kommt der Messias? Wann bricht das Reich Gottes an? Wann tritt der Messias in unser Leben? Ist das wirklich nur ein zukünftiges Ereignis?</p>
<p>Ist dieser Tag nicht vielmehr HEUTE? HEUTE, wenn wir seine Stimme hören und wir unsere Herzen nicht verstocken? Bricht das Reich Gottes nicht vielmehr dann an, wenn wir anfangen dem Reich Gottes gemäß zu leben?</p>
<p>Der Prophet Jesaja beschreibt das Reich Gottes als einen Ort, an dem Menschen zu Gott rufen werden und er wird sagen: Siehe, hier bin ich. Es ist ein Ort, an dem Kranke schnell heil werden und in dem Finsternis keinen Raum haben wird. Die Gegenwart Gottes wird uns umfassend umgeben.</p>
<p>Der Prophet Jesaja verschiebt den Anbruch des Reiches Gottes nicht in die Zukunft. Präzise beschreibt er, wann das Reich Gottes anbrechen wird: Wenn wir dem Hungrigen nicht nur das Brot brechen, sondern vor allem unser Herz finden lassen. Wenn wir aufhören, übel über den anderen zu reden und uns für etwas Besseres zu halten.</p>
<p>Das Reich Gottes beginnt HEUTE. HEUTE, wenn wir die Stimme Gottes hören. HEUTE, wenn wir unser Herz erweichen lassen.</p>
<p>Wenn wir beten &#8220;Unser täglich Brot gib&#8217; uns heute&#8221;, dann tun wir das im Westen i.d.R. nicht mit leeren Händen. Wenn wir beten &#8220;Dein Reich komme&#8221;, dann sollten wir es ebenso nicht als ein zukünftiges oder gar fiktives Ereignis erbeten. Als ein Ereignis, dass wir insgeheim mit einem fetten Schweinekotelett in die weite Zukunft schieben wollen. Wir sollten so beten, als wenn es HEUTE anbricht. Als eine Realität, in die wir von Tag zu Tag hineinsteigen.</p>
<p>Wann wird der Messias in unser Leben treten? In dem Moment, in dem alle alle Gebote halten? In dem Moment, in dem wir DAS Gebot halten, in dem alle anderen Gebote erfüllt sind. Die kommende Welt ist nicht nur die zukünftige Welt. Die kommende Welt ist dabei zu kommen.</p>
<p>Und doch gibt es ein &#8220;Ehe&#8221;, ein &#8220;Vorher&#8221;. Etwas, das geschehen muss, ehe der Tag des Messias kommt. Die Herzen der Väter müssen sich kehren zu den Herzen der Söhnen. Aber auch das ist nicht nur ein zukünftiges Ereignis. Es ist der Moment, an dem Ältere für Jüngere Verantwortung übernehmen. Es ist der Moment, an dem jeder nicht länger für sich alleine lebt. Das Reich Gottes beginnt anzubrechen, wenn einer etwa für andere zum Mentor wird.</p>
<p>Was wirst Du tun? Wie wirst Du beten? Was wirst Du hoffen? Wenn Du heute betest: &#8220;Dein Reich komme!&#8221;? Mache das Heute zu einem HEUTE!</p>
<p>* Henryk Broder<br />
* Jesaja 58</p>
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		<title>Golem</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 12:58:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Springhut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chassidismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ein Mentsch werden]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Frage ist ja nicht, wie man aus Lehm einen Menschen erschaffen kann. Die Frage ist, wie jeweils aus uns, die wir aus Kohlenstoff und Wasser bestehen, ein Mensch wird. Wie wir zu dem Menschen werden, der in angemessener Weise mit dem umgeht, was ihm anvertraut ist. . MENTSCH WERDEN: Mentsch ist das jiddische Wort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage ist ja nicht, wie man aus Lehm einen Menschen erschaffen kann.<br />
Die Frage ist, wie jeweils aus uns, die wir aus Kohlenstoff und Wasser bestehen, ein Mensch wird.<br />
Wie wir zu dem Menschen werden, der in angemessener Weise mit dem umgeht, was ihm anvertraut ist.</p>
<div id="leerezeile">.</div>
<hr />
<a href="http://a.springhut.de/?page_id=1054"><img src="http://a.springhut.de/wp-content/feuerhand_flyer-221x300.jpg" alt="" title="Feuerhand" height="100" class="alignleft size-medium wp-image-1061" />MENTSCH WERDEN:</a> Mentsch ist das jiddische Wort für Mensch. So verwendet, beschreibt es allerdings nicht nur einen Menschen, sondern einen Menschen, der lernen will, sich wie ein Mensch zu verhalten. Einer, der sich in einer angemessenen und würdigen Weise verhält. Ein Mentsch ist nicht perfekt, er kann genauso fehlen, wie jeder andere auch.</p>
<div id="leerezeile">.</div>
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		<title>Pimp your Faith &#8211; 77 Ideen, die deinen Glauben nach vorn bringen</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 00:52:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Springhut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Hast du dich schon mal mit Bibelversen angezogen? Oder mit Gegenständen gebetet? Anderen heimlich eine Freude bereitet? Hier findest du 77 kreative Ideen, die dein Glaubensleben nach vorn bringen. Aber Vorsicht! Die Ideen sind nicht ohne. Sie werden deinen Verstand herausfordern, dein Herz berühren und dir neue Perspektiven eröffnen. Außerdem bekommst du konkrete Anregungen, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://a.springhut.de/wp-content/9783865915924-.jpg" height=150 align=left>Hast du dich schon mal mit Bibelversen angezogen? Oder mit Gegenständen gebetet? Anderen heimlich eine Freude bereitet? Hier findest du 77 kreative Ideen, die dein Glaubensleben nach vorn bringen. Aber Vorsicht! Die Ideen sind nicht ohne. Sie werden deinen Verstand herausfordern, dein Herz berühren und dir neue Perspektiven eröffnen. Außerdem bekommst du konkrete Anregungen, was du für deine Mitmenschen tun kannst. Ganz im Sinne von Jesus. Du merkst schon: Dieses Buch ist der Ideenpool schlechthin. Lass dich inspirieren! Mit Beiträgen von Thomas Franke, Lars Quittkat, Fabian Backhaus, Klaus Schönberg, Markus Rode und vielen anderen.</p>
<h3><a href="http://issuu.com/gerthmedien/docs/816592_leseprobe">Leseprobe</a></h3>
<p>Pimp your Faith &#8211; 77 Ideen, die deinen Glauben nach vorn bringen<br />
Nicole Schol Verena Keil<br />
Gerth Medien<br />
ISBN 9783865915924<br />
Eur 9.99<br />
240 Seiten</p>
<p>Mit Beiträgen von André Springhut</p>
<h3><a href="http://buch.springhut.de" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-605" title="TRIO Bücher Spiele und Musik Logo" src="http://a.springhut.de/wp-content/trio_logo1sp4c1.gif" alt="" width="50" /></a><strong>zu bestellen bei<br />
<a href="http://buch.springhut.de" target="_blank">TRIO Bücher Spiele und Musik für mehr Leben</a></strong></h3>
]]></content:encoded>
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		<title>Warum bist du nicht Susja gewesen?</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 20:46:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Springhut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chassidismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ein Mentsch werden]]></category>

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		<description><![CDATA[Rabbi Susja sagte: &#8220;In der kommenden Welt wird man mich nicht fragen: &#8216;Warum bist du nicht Mose gewesen?&#8217; Man wird mich vielmehr fragen: &#8216;Warum bist du nicht Susja gewesen?&#8217; Man wird mich nicht fragen: ,Warum hast du nicht das Maß erreicht, das der größte und gewaltigste Glaubende unserer Religion gesetzt hat?&#8217; Sondern man wird mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rabbi Susja sagte: &#8220;In der kommenden Welt wird man mich nicht fragen: &#8216;Warum bist du nicht Mose gewesen?&#8217;</p>
<p>Man wird mich vielmehr fragen: &#8216;Warum bist du nicht Susja gewesen?&#8217;</p>
<p>Man wird mich nicht fragen: ,Warum hast du nicht das Maß erreicht, das der größte und gewaltigste Glaubende unserer Religion gesetzt hat?&#8217;</p>
<p>Sondern man wird mich fragen: ,Warum hast du nicht das Maß erfüllt, das Gott dir ganz persönlich gesetzt hat?</p>
<p>Warum bist du nicht das geworden, was du eigentlich hättest werden sollen?&#8217;&#8221;</p>
<p><a href="http://buch.springhut.de" target="_blank"><img class="alignleft" src="http://web1002.basicbox6.server-home.net/DetailPictures/978-3-7175-1062-8.jpg" alt="" height="50" />aus Martin Buber: Die Erzählungen der Chassidim</a><br />
Manesse Verlag, gebunden, 848 Seiten, Eur 26,90<br />
zu bestellen bei TRIO Bücher, Spiele und Musik für mehr Leben.</p>
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		<title>Ich will ihm eine Gehilfin schaffen, die um ihn sei.</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 22:19:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Springhut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chassidismus]]></category>
		<category><![CDATA[Genesis]]></category>
		<category><![CDATA[Superhelden]]></category>

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		<description><![CDATA[Alles, was man wissen muss, steht in der Thora, den ersten fünf Büchern Seines Wortes. So heißt es in einer wichtigen jüdischen Strömung. Wenn wir etwas über den Messias wissen wollen, so werden wir es in den ersten fünf Büchern Seines Wortes finden. Doch wir werden es nicht finden, so wie ein blindes Huhn auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://a.springhut.de/wp-content/genesis_baum_logo_2.jpg"><img src="http://a.springhut.de/wp-content/genesis_baum_logo_2-233x300.jpg" alt="" title="Genesis Baum" width="233" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-877" /></a>Alles, was man wissen muss, steht in der Thora, den ersten fünf Büchern Seines Wortes. So heißt es in einer wichtigen jüdischen Strömung.</p>
<p>Wenn wir etwas über den Messias wissen wollen, so werden wir es in den ersten fünf Büchern Seines Wortes finden. Doch wir werden es nicht finden, so wie ein blindes Huhn auch einmal ein Korn findet. Wir müssen es suchen als etwas Verborgenes. So wie das Angesicht des Moses verborgen werden musste, als er vom Berg Sinai herunterstieg, so ist das Angesicht des Messias verborgen.</p>
<p>Als der Prophet Jesaja das Angesicht des Messias sah, da hatte der Messias &#8220;keine Gestalt und Hoheit. Wir sahen ihn, aber da war keine Gestalt, die uns gefallen hätte. Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, dass man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet.&#8221;</p>
<p>Wie oft sind wir am Messias vorübergegangen, aber wir sahen ihn nicht, weil er uns nicht gefiel? Weil er sich unter etwas verbarg, was uns nicht gefiel?</p>
<p>Wie wird der Messias sein? Wir leben in einer Welt voll Gewalt und Schrecken. Manchmal berührt uns das, wenn wir vom Leid und Elend anderer Menschen lesen und davon sehen. Manchmal erschlägt es uns, wenn es mitten in unser Leben hineinschlägt. Wenn die, die wir lieben, vor unseren Augen aus unserer Wohnung gezerrt werden. Wir sehnen uns dann nach dem Messias: Ach, komm bald!</p>
<p>Wann wird der Messias kommen? Was wird er tun? Wie wird er der Gewalt und dem Schrecken ein Ende setzen? Wird er wie Elia Feuer vom Himmel fallen lassen und die Handlanger des Bösen vernichten? Ist ER im Feuer, im Sturm, im Erdbeben? Ach, komm bald!</p>
<p>Schon im ersten Vers &#8211; im ersten Wort Seines Wortes wird vom Messias erzählt. Wir können es bemerken, wenn wir über das IM Anfang stolpern und es nicht zu einem AM Anfang vereinfachen. Vermutlich können wir in nun jedem folgenden Vers den Messias entdecken.</p>
<p>Wir leben in einer Welt voller Gewalt und Schrecken. Dabei hat doch ER diese Welt geschaffen &#8211; und ER hat sie gut geschaffen. Sogar den Menschen hat ER sehr gut geschaffen. Und doch war es &#8220;nicht gut, dass der Mensch allein sei.&#8221; Ein Schrecken ist in diese Welt gekommen: Adam ging von Tier zu Tier, er entdeckte die Welt und erschrak darüber, dass da niemand war, der ihm passend und ähnlich sei. Niemand, der ihm ein Gegenüber sein konnte.</p>
<p>Das war nicht gut. Das war ein Schrecken. Was macht ER, wenn wir in einer Welt des Schrecken und der Gewalt leben. Er sendet Einen, der uns von diesem Schrecken retten wird. Wie wird dieser Eine sein und was wird er tun? ER wird eine Gehilfin schaffen, die um ihn sei. Oder wird er jemand sein, der passend ist? Oder wird es jemand sein, der ihm ähnlich ist? Oder wird es jemand sein, der ihm ein Gegenüber ist? Oder wird es jemand sein, der ihm gegenüber steht, ihn zurechtweist, wenn es nötig ist? So richtig kann man das gar nicht unterscheiden. Als Adam seine Gehilfin fand, da schrie er auf: Die ist ja wie ich! Dieser Eine, der Retter wird ganz und gar als Mensch erkannt werden.</p>
<p>Dieser Eine, unser Retter, wird nicht wie Elia Feuer vom Himmel regnen lassen. Er wird nicht wie ein König und Triumphator die Herrschaft der bösen Handlager zerbrechen. Er, der Gerechte, der den &#8220;Vielen Gerechtigkeit schaffen&#8221; wird, wird ein Knecht sein. Er, mein Erretter wird mein Knecht sein. Ach komm, bald! HERR, säume nicht!</p>
<p>Ein Knecht wird unser Messias sein? Ist diese, seine Knechtsgestalt die, die uns nicht gefällt und vor der wir unser Angesicht verbergen? Als ein Knecht wird er kommen. Ein Retter mit einem dienendem Herzen. Nicht als der starke Führer.</p>
<p>Wir suchen immer wieder nach dem starken Erretter. Aber es ist nicht der Starke, der uns errettet, sondern Einer mit einem dienenden Herzen. Einer, der bereit ist, seine Rechte und Privilegien aufzugeben. Nicht der, der seine Privilegien mit Gewalt eintreibt.</p>
<p>Wann wird der Messias kommen? Was wird er tun? Wie wird er der Gewalt und dem Schrecken ein Ende setzen? Schon in den ersten Verses Seines Wortes wird ein detailliertes Bild des Messias gezeichnet: Ein Retter mit einem dienenden Herzen, der unter uns sein wird, uns passend und uns ähnlich.</p>
<p>Wie kann es sein, dass wir diese Blaupause des Messias so lange nicht beachtet und gefunden haben? Weil sie in der Gestalt der Frau verborgen war? Einer Gestalt, die uns nicht gefallen hat? Einer Gestalt, der wir viele Jahrhunderte und Jahrtausende nicht zutrauten, geistlich handeln zu können? Gehen wir deswegen am Messias vorüber, weil wir unser Angesicht vor seiner Gestalt verbergen?</p>
<p>Als ER zum ersten Mal detailliert über das Wesen und Wirken des Messias erzählt, da nahm er die Frau zum Beispiel.</p>
<hr />
<p>http://www.hagalil.com/judentum/kabbala/pardes.htm</p>
<p>Jesaja 53, 2+3</p>
<p>http://a.springhut.de/?p=813</p>
<p>Genesis 2<br />
Jesaja 53, 11<br />
Psalm 70</p>
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		<item>
		<title>Schießpulver, Spiegel und Alkohol</title>
		<link>http://a.springhut.de/?p=1108</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Apr 2012 19:39:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Springhut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ghana - Gate to the World]]></category>

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		<description><![CDATA[Erschütternd mein Besuch auf einer Sklavenfestung an der Cape Coast in Ghana: 1000 männliche Sklaven wurden hier jeweils in einem dunklem Raum, nicht größer als 2-3 Klassenzimmer angekettet. Und während unten die Menschen litten, starben, feierten die Menschen genau über dem Sklavenkeller Gottesdienst. Tiefer kann Kirche nicht sinken. Wir wundern uns, warum die Gegenwart Gottes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erschütternd mein Besuch auf einer Sklavenfestung an der Cape Coast in Ghana: 1000 männliche Sklaven wurden hier jeweils in einem dunklem Raum, nicht größer als 2-3 Klassenzimmer angekettet. Und während unten die Menschen litten, starben, feierten die Menschen genau über dem Sklavenkeller Gottesdienst. Tiefer kann Kirche nicht sinken.</p>
<p>Wir wundern uns, warum die Gegenwart Gottes nicht so erlebbar ist und wo die Kraft Gottes geblieben ist. Wir bauen uns dann vielleicht auch noch eine Theologie drum herum, warum Gott heute nicht mehr so wirkt. Aber was sollte Gott machen, wenn er kommt? Mit einem Feuerball unseren Gottesdienst zerstören, den wir feiern, während Menschen für unseren Wohlstand versklavt werden?</p>
<p>In einem weiteren Keller wurden die weiblichen Sklaven gehalten. Sie wurden von den Weißen vergewaltigt und wenn sie schwanger wurden, wurden sie freigelassen und durften in ein Dorf nahe der Sklavenfestung wohnen.</p>
<p>In einen weiteren Raum, einer kleinen Kammer wurden die Aufständischen eingesperrt. 50 Sklaven, ohne Licht, ohne Wasser, ohne Essen, ohne frische Luft wurden angekettet, bis sie starben. Im Wahnsinn schrappten sie mit ihren Ketten und ihren Zähnen den Kalk von den Wänden, um etwas zu essen. Wenn einer starb, blieb er in der Kammer, bis alle starben.</p>
<p>Zum Schluß wurden die Sklaven verschifft in alle Welt &#8211; dafür gingen sie durch ein großes Tor: The door of no return &#8211; Das Tor des Nicht-Wiederzurückkehrens. Von hier aus sind Afrikaner in alle Welt verschifft worden. Und doch ist die Geschichte nicht zu ende: Heute haben Nachfahren der Sklaven ein Schild auf die andere Seite des Tores angebracht: das Tor der Wiederkehr. In einem symbolischen Akt gingen sie durch das Tor der Wiederkehr. Das zeigt etwas von der Größe des Menschen und besonders des schwarzen Menschen. Was immer ihm angetan wurde, wie er auch versklavt und gemordet wurde: Seine Würde läßt sich nicht zerbrechen. Er erhebt sich über sein Elend.</p>
<p>Was habe ich gesehen, als ich in Ghana war? Ich habe eine Reihe kraftvoller, herausragender Persönlichkeiten kennengelernt. Ich habe ein Land kennengelernt, in der an jeder Ecke Werbung für Gottesdienste hängt und in der man Predigten beim Einkaufen hört. Ich habe würdevolle Menschen gesehen, die sofort auf einen zugingen, wenn man als Weißer auf die TroTro-Station kam, der Kleinbus-Station, um einem den richtigen Bus zu zeigen. Ich habe eine Kraft in den Gottesdiensten erlebt, wie ich sie niemals erlebt habe. Eine Kraft von Menschen, die ein dienendes Herz haben und diese Stärke anzapfen. Vor allem: ich habe Menschen erlebt, deren Motto &#8220;Future Leader&#8221; ist. Menschen, die wissen, das sie die Zukunft des Landes sind und nicht nur ihres Landes, sondern ganz Afrika. Und von hier aus gehen sie in die ganze Welt. Ghana wird das Tor zu Afrika genannt.</p>
<p>Wir brauchen uns keine Illusionen zu machen. Wenn kein Wunder geschieht, wird Europa und die westliche Welt nicht länger das Zentrum der Welt sein. Erkaltet in der Liebe zu Gott und schwach gemacht vom Wohlstand. In Ghana, in Afrika sind die Menschen, die die Welt bewegen werden. Sie sind die &#8220;Future Leader&#8221;.</p>
<p>Es sind starke Menschen, weil sie dienende Menschen sind. Der stärkste Mensch, der jemals gelebt hat, war ein durch und durch dienender Mensch. Er hat uns gerettet, in dem er uns diente und sein Leben für uns am Kreuz gab.</p>
<p>Aber wie immer werden wir ausgerechnet an dem verdorben und verdreht, was uns stark macht. Aus starken, dienenden Menschen sind Sklaven gemacht worden. Und das ist das eigentlich Traurige an dieser Geschichte. Zumindest zum Teil haben die Schwarzen ihre eigenen Leute in die Sklaverei verkauft. Für so etwas so Billiges wie Schießpulver, Spiegel und Alkohol. Wo haben wir unsere Identität, unsere Stärken, unsere Berufung für so etwas so Billiges wie Karriere, Wohlstand und ein scheinbar sicheres Leben verkauft? Wo sind wir zu Sklaven geworden und können dem nur noch entrinnen, wenn wir sterben oder uns vergewaltigen lassen?</p>
<p>Wir brauchen uns keine Illusionen zu machen. Wir sind im Westen der Gottlosigkeit näher als einem heiligen Leben, der Schwäche näher als der Kraft, der Verzweiflung näher als der Hoffnung. Damit nicht alles zugrunde geht, brauchen wir ein Wunder und mehr als das. Aber: Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist möglich bei Gott!</p>
<p>Als ich in Ghana ankam, habe ich an einem Wochenende 20 Stunden Gottesdienst gefeiert. Gottesdienste voller Kraft und Glauben. Es waren die Ostergottesdienste, die unter einem Motto standen: They planned for evil, BUT GOD&#8230; . Sie schmiedeten böse Pläne gegen uns, ABER GOTT&#8230;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Anfrage des Johannes</title>
		<link>http://a.springhut.de/?p=1101</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 09:44:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Springhut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ein Mentsch werden]]></category>
		<category><![CDATA[Genesis]]></category>
		<category><![CDATA[Hiobs Botschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie kannst Du etwas Mutiges, etwas Herausragendes für Jesus tun? Was würdest tun, wenn Du etwas riskiertest für Jesus? Wenn es Dich etwas kostete, mehr vielleicht als Dir lieb ist? Bei dieser Frage denke ich zunächst an Dinge, wo es hoch hinausgeht, etwas Besonderes zu tun. Etwas, was jeder sieht. Wenn ich mir jedoch Jesus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie kannst Du etwas Mutiges, etwas Herausragendes für Jesus tun? Was würdest tun, wenn Du etwas riskiertest für Jesus? Wenn es Dich etwas kostete, mehr vielleicht als Dir lieb ist?</p>
<p>Bei dieser Frage denke ich zunächst an Dinge, wo es hoch hinausgeht, etwas Besonderes zu tun. Etwas, was jeder sieht. Wenn ich mir jedoch Jesus anschaue, dann sehe ich: Jesus will nicht in die Höhe streben, sondern sein Weg geht eher in die Tiefe.</p>
<p>So wie es in Philipper 2 beschrieben ist: Jesus hat es nicht als ein gefundenes Fressen betrachtet, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und wurde zum Menschen. Und nicht nur zum Menschen, sondern zum Knecht. Nicht nur zum Knecht, sondern als einer, der für uns am Kreuz gestorben. Jesus hat auf alle seine Privilegien verzichtet.</p>
<p>Dabei musste ich an die ersten Verse der Bibel zu denken: Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Als Gott dabei war anzufangen, schuf er Himmel und Erde. Als Gott dabei war, über sich selbst hinaus zu gehen, da schuf er Himmel und Erde.</p>
<p>Als Gott Himmel und Erde geschaffen hat, da hat er sich verletzlich gemacht. Wann immer jemand etwas macht, dann gibt es immer eine ganze Menge Stimmen, die klagen, nörgeln: Warum hast Du das nur gemacht? Wie dumm war das nur? Wie ungerecht? Wie ungeschickt? </p>
<p>Wer etwas tut, riskiert Besserwisserei zu empfangen, meist von denen, die auf der Couch sitzen und nichts tun. Tatsächlich muss Gott sich eine ganze Menge gefallen lassen. Die Liste der Warum&#8217;s und Vorwürfe an Gott ist lang. Man kann darüber diskutieren, ob zurecht oder nicht – und es ist lange diskutiert worden.</p>
<p>Allerdings: bei allen diesen Diskussionen habe ich nie gehört, dass Gott gesagt hätte: „Das reicht jetzt! Ich habe genug. Ihr habt ja so etwas von keine Ahnung!“ Viel mehr ist es ja gerade so: Wir fragen „Warum?“ und Gott gibt keine Antwort. Wir schmeißen ihm alle Verletzungen und Vorwürfe an den Kopf – aber er reagiert gar nicht.</p>
<p>Zum ersten Mal ist mir bewusst geworden, was für ein gesunder und heiler Charakter Gott ist. Wie cool er einfach ist. Er muss sich nicht rechtfertigen. Er hat nicht das Bedürfnis, sich zu verteidigen. Wenn uns das an den Kopf geknallt würde, dann reagierten wir vielleicht wütend. Wir würden unser Herz verschließen und verhärten. Wir zögen uns zurück. Wie anders ist Gott! Er lässt sich nicht nur die Vorwürfe an den Kopf knallen. Er sorgt sich gleichzeitig um den, der ihn das an den Kopf knallt. Er hat eben nicht nur sich selbst im Blick, sondern den anderen – und weint um ihn.</p>
<p>So will ich auch sein!</p>
<p>Eigentlich geht es bei diesen Gedanken um folgende Bibelstelle – und hier angekommen, fragte ich mich: Wo ist eigentlich noch der Bezug dazu?</p>
<p>Und es begab sich, als Jesus diese Gebote an seine zwölf Jünger beendet hatte, dass er von dort weiterging, um in ihren Städten zu lehren und zu predigen. Als aber Johannes im Gefängnis von den Werken Christi hörte, sandte er seine Jünger und ließ ihn fragen: Bist du es, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen andern warten? Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Geht hin und sagt Johannes wieder, was ihr hört und seht: Blinde sehen und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote stehen auf und Armen wird das Evangelium gepredigt; und selig ist, wer sich nicht an mir ärgert. Matthäus 11, 1-6</p>
<p>Was wir in den letzten Wochen herausgefunden war: Johannes ist – wie später auch das Volk Israel irritiert. Er ist ins Zweifeln gekommen: Jesus ist der Messias und er ist mein Cousin. Warum holt er mich nicht aus dem Gefängnis. Seine Frage ist: Bist Du wirklich der Messias oder habe ich mich getäuscht? Das Volk Israel leidet unter der Herrschaft der Römer. Jesus ist einer von ihnen, ihr Volksgenosse. Warum befreit er uns nicht von der Herrschaft der Römer? Bist Du wirklich der Messias? Gerade die, die ihn am besten kennen. Die über ihn Zeugnis als den Messias abgelegt haben, gerade die kommen ins Zweifeln.</p>
<p>Jesus sagt zu Johannes: Ja, ich bin der Messias, aber ich werde Dich nicht aus dem Gefängnis befreien. Gleichzeitig sagt er damit dem Volk Israel: Ja, ich bin der Messias, aber ich werde Euch nicht von der Herrschaft der Römer befreien. Jesus sagt: Es ist nicht recht, dass ich Dich befreie, weil es ein höheres Ziel gibt. Jesus ist bereit, die Erwartungen von Johannes und des Volkes Israels zu enttäuschen, um ein höheres Ziel zu erreichen. Er ist bereit, unsere Erwartungen zu enttäuschen, wenn er uns dadurch zu einem größeren Ziel führen kann.</p>
<p>Jesus riskiert dabei, dass sich Johannes und das Volk Israel an ihm ärgern werden. Er riskiert, dass wir uns an ihm ärgern werden. Er ist bereit dafür, dass wir all unseren Frust, unsere Wut und unsere Enttäuschung auf ihn abladen – und so ist es dann ja auch gekommen. Wir ärgerten uns an ihm, weil er nicht unsere Erwartungen erfüllte, wir verrieten und wir kreuzigten ihn.</p>
<p>Das alles erträgt Jesus. Er hat diesen heilen und gesunden Charakter. Er lässt sich unsere Wut, unseren Ärger gefallen. Aber mehr als das: Im gleichen Moment sorgt er sich um Johannes, das Volk Israel und um uns: „Selig ist, wer sich nicht an mir ärgert!“. Fast so, als ob er uns anflehte: Ich weiß, dass Dein Leben manchmal eine harte Nummer ist, aber bitte, setze alles daran, dass Du Dich nicht an mir ärgerst. In dem Moment, als er am Kreuz stirbt, betet er: „Vater, vergib&#8217; ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ In dem Moment, in dem wir zutiefst mit uns selbst beschäftigt wären, da macht Jesus sich Sorgen um den anderen, der ihn gerade kreuzigt.</p>
<p>Wie kann ich etwas Mutiges für Jesus tun? Indem ich etwas tue und dabei nicht auf mein eigenes Ansehen achte. Wenn ich etwas tue, was andere vielleicht erstmal irritiert. Dass ich in ihren Augen vielleicht der Dumme bin. Und wenn ich mich dann nicht darum sorge, wie ich dann trotzdem gut da stehe, sondern mich um den anderen sorge und überlege, wie er gut aus der Situation heraus kommt.</p>
<p>„Ich will Dich mehr erkennen, Gott, Jesus, wie Du bist. Was Du für einen heilen und gesunden Charakter hast. Denn je mehr ich Dich sehe, umso werde ich Dir ähnlicher!“</p>
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		<title>Die hohe Kunst der Predigt</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 02:08:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Springhut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chassidismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ein Mentsch werden]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder sind keine Hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Leben in Gnade]]></category>

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		<description><![CDATA[Was macht eine gute Predigt aus? Einige bewerten Predigten in Form von Gummibärchen und zählen damit die Länge ihrer Langeweile. Andere sagen: Man darf über alles predigen, nur nicht über 20 Minuten. Wobei es auch Pastoren gibt, denen man nur 12 Minuten gibt. Gerade in den letzten Jahren wurde viel in die Predigt investiert. Powerpoint, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was macht eine gute Predigt aus? Einige bewerten Predigten in Form von Gummibärchen und zählen damit die Länge ihrer Langeweile. Andere sagen: Man darf über alles predigen, nur nicht über 20 Minuten. Wobei es auch Pastoren gibt, denen man nur 12 Minuten gibt.</p>
<p>Gerade in den letzten Jahren wurde viel in die Predigt investiert. Powerpoint, Videos, Eisbrecher und viele andere Hilfsmittel sollen die Langweile aufbrechen. Aber wenn ein Eisbrecher nicht regelmässig fährt, dann friert der Fluß schnell zu und es fügt sich ein monotoner Strom von Worten an den anderen und irgendwie treibt man in seinen Gedanken fort und denkt an das Fernsehprogramm von gestern Abend oder was auch immer.</p>
<p>Anderen Predigern sind diese Hilfsmittel ziemlich schnuppe und sie reihen einen Predigtpunkt zusammenhangslos an den anderen und tatsächlich sind das manchmal gar nicht die schlechtesten Predigten.</p>
<p>Andere wieder können vom Predigen gar nicht genug bekommen und sie nutzen jede Gelegenheit: &#8220;Predige so oft Du kannst &#8211; und wenn nötig benutze dafür Worte.&#8221; Aber selbst Franz von Assisi hat die Tiere um sich versammelt, um ihnen zu predigen.</p>
<p>Um die Predigt ist es nicht gut bestellt, wie man sieht. Wenn es nur darum geht, die Menschen zu faszinieren und ihre Aufmerksamkeit nicht zu verlieren: Was hat das für einen Wert? Und so ist man versucht, sich den Worten des Franz von Assisi anzuschliessen und zu schweigen. Und tatsächlich ist unser Leben die kraftvollste Predigt, die wir haben.</p>
<p>Mit der Predigt ist so, wie mit der Erziehung von Kindern. Man kann noch so auf sie einreden, man könnte sie sogar prügeln (aber das wäre ja komisch, wenn man Menschen im Gottesdienst prügelte), sie tun einfach nur das, was man ihnen vorlebt. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Eigentlich ist das in der Erziehung ein recht entspannender Gedanke: Man kann nicht viel falsch machen. Wie sehr man sich auch anstrengt, die Kinder geraten gerade so, wie man selbst ist.</p>
<p>Wie sehr man sich auch anstrengt, nach der Perikope zu predigen, einem Predigtplan, der sich alle 6 Jahre wiederholt, am Ende kommt doch immer die eine Botschaft unseres Lebens dabei heraus. Es ist die Art, wie wir das Leben sehen, Gott und unsere Mitmenschen.</p>
<p>Wir haben bei Pais das Talmidim-Prinzip wiederentdeckt: &#8220;Bedecke Deinen Kopf mit dem Staub des Rabbis.&#8221; Das meint, das man einen Menschen so sehr in den Alltag hinein folgt, dass der Staub, den jemand beim Gehen aufwirbelt, auf den Kopf herunterrieselt. Es geht nicht darum sonntags hohe Worte von der Kanzel zu hören, sondern Dich im Alltag zu erleben: Wie lebst Du als MENTSCH? Wie gehst Du mit Deiner Zeit um? Wie mit Deinem Geld? Wie reagierst Du in Krisen? Wenn es Dir richtig schlecht geht? Und wie, wenn es Dir richtig gut geht?</p>
<p>Aus diesen Dingen wird unsere Predigt sprechen. Lauter als unsere Worte es je vermögen und dröhnender als uns lieb ist. Und wenn es tatsächlich Menschen gibt, die unserer Predigt zu hören, dann werden wir erleben, wie Stück um Stück Eigenheiten und Dinge aus unserem Leben in ihrem Leben auftauchen. Das ist zunächst ein erschreckender Gedanke, weil es nicht nur die guten Dinge sind, die wir wiederfinden werden, sondern alle und eben auch die Schlechten. Aber es bleibt uns nichts anderes übrig: Wir können noch so theologisch bewandert sein und noch so geschliffen reden, die Menschen werden immer nur die Botschaft unseres Lebens verstehen. Das ist für mich der größte Ansporn zur Heiligung: dass mein Leben eine gute Botschaft ergibt.</p>
<p>Dabei geht es nicht um Perfektion. Die Botschaft Jesu &#8211; und um die soll es ja gehen &#8211; ist ja nicht, dass wir immer alles richtig machen und einem Idealbild entsprechen. Vielmehr lautet sie: Wir sind Menschen, die oft versagen und Fehler machen. Wir haben hohe Ansprüche an uns selbst und hängen allzuoft hinter ihnen her. Und trotz alledem haben wir Frieden mit uns selbst und mit Gott. Weil da einer war, der uns mit uns selbst und mit Gott versöhnt hat und dafür gesorgt hat, dass nicht unsere Anstrengungen und Leistungen über den Wert unseres Lebens entscheiden.</p>
<p>Was für eine Botschaft spricht aus Deinem Leben und aus Deinem Handeln?<br />
- Nur wenn ich alles richtig mache, bin ich es wert, geliebt zu sein?<br />
- Nur wenn andere mich mögen und ich deren Anerkennung bekomme, dann bin ich wertvoll?<br />
- Nur wenn ich es zu was gebracht habe, dann bin ich wer?</p>
<p>Wir müssen die Predigt unseres Lebens verstehen und wir müssen dem Heiligen Geist Raum geben für eine neue Botschaft in unserem Leben. &#8220;Er gab ein neues Lied in meinem Mund&#8221; heißt es in etwa in den Psalmen.</p>
<p>Aber selbst das ist noch nicht die hohe Kunst der Predigt. Unsere Worte müssen eine Erklärung zu unserem Leben sein. Unsere Predigt gelingt, wenn sie eine Erklärung zu unserem Handeln ist. Es ist eine Versuchung, wenn wir einfach nur ein Vorbild sein wollen und unser Leben eine Predigt ohne Worte sein soll. Die Menschen um uns herum brauchen unsere Worte, damit sie unsere Botschaft verstehen und selbst umsetzen können.</p>
<p>Um wieder mit Pais-Worten zu sprechen: Die Menschen sehen, WAS wir machen, aber seltener WIE wir das machen und kaum das WOZU. Sie sehen nur das Äußere, aber sehen nicht immer auf welche Weise wir das erreichen und sie verstehen zunächst nicht die Motiv und Prinzipen, die uns bewegt haben, so zu sein und zu handeln. Wir müssen ihnen das erklären.</p>
<p>Es ist das, was einen Menschen zu einem guten Prediger, einem Lehrer und einem Rabbi macht: Wenn er erklären kann, was sein Leben bedeutet. Wenn er Menschen in seinen Alltag mit hineinnimmt und diesen erklären kann: &#8220;Schau mal, in der Situation habe ich darum so und so gehandelt&#8221;. Oder noch besser, wenn er gefragt wird: &#8220;Du hast Dich so und so verhalten und so und so gehandelt. Wie machst Du das und wozu?&#8221;.</p>
<p>Nicht jeder kann diese Antwort geben. Weil er sein Leben selbst noch nicht reflektiert hat. Oder weil ihm das biblische und theologische Verständnis fehlt, sein Leben mit dem Wort Gottes in Verbindung zu bringen. Das ist dann die hohe Kunst der Predigt und darin muss er sich üben. Vielleicht muss er dazu Exegese-Übungen machen, vielleicht muss er seine Wortwahl schärfen und lernen, gute Bilder zu finden. Aber er darf nie vergessen, dass das nie das Eigentliche ist, sondern immer nur Hilfsmittel.</p>
<p>Was mich derzeit bewegt, ist der Gedanke, wie wir zum MENTSCHEN werden können. Wie wir jemand werden, der in angemessener Weise damit umgeht, was ihm anvertraut wurde. Angelehnt an GEERDET gilt für heute: Eine gute Predigt entsteht nicht, indem man einen Haufen Kommentare und Auslegungen wälzt und an geschliffenen Formulierungen arbeitet. Sie gelingt nicht von der hohen Kanzel herab. Unsere Predigt gelingt, wenn wir mitten im Leben stehen, in Beziehungen zu anderen Menschen und sie unser Leben sehen können.</p>
<p>Das eben ist die Vision von Pais: Die Predigt und das geistliche Leben aus den Kirchenmauern zu befreien und es mitten in unsere Gesellschaft hineinzubringen. &#8220;Mitten im Leben von Schülern&#8221; war nur ein Anfang und ein Beispiel. In welche Bereiche der Gesellschaft wirst Du Deine Botschaft hineintragen? Komm&#8217; mit uns und lerne die Botschaft Deines Lebens vom Heiligen Geist formen zu lassen, sie zu verstehen und sie zu erklären!</p>
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		<title>Meine Lieblingstiere sind neuerdings Zebras.</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 14:08:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Springhut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Mich fasziniert bei ihnen vor allem eine Sache: Greift ein Löwe ein Zebra in der Steppe an und ist es zum Weglaufen zu spät, dann tritt die ganze Herde in Aktion. Die Zebras stellen sich dicht zusammen. Durch die schillernden Streifen kann der Löwe kein einzelnes Tier mehr erkennen. Aus ist es mit dem Mittagessen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://a.springhut.de/wp-content/Herde.jpg"><img src="http://a.springhut.de/wp-content/Herde-300x197.jpg" alt="" title="Herde" width="210"  class="alignleft size-medium wp-image-1084" /></a>Mich fasziniert bei ihnen vor allem eine Sache: Greift ein Löwe ein Zebra in der Steppe an und ist es zum Weglaufen zu spät, dann tritt die ganze Herde in Aktion. Die Zebras stellen sich dicht zusammen. Durch die schillernden Streifen kann der Löwe kein einzelnes Tier mehr erkennen. Aus ist es mit dem Mittagessen &#8211; kein Zebragulasch für den Löwen. Deswegen schleicht er um die Herde und grummelt in seine Mähne &#8220;Blöde Herde!&#8221;</p>
<p>Ok, gut, das Letzte steht wahrscheinlich in keinem Tierlexikon. Aber man kann es sich ganz gut vorstellen, oder?</p>
<p>Wer wünscht sich das nicht?<br />
Eine Herde, die sich zu einem stellt, wenn man den Löwen brüllen hört? Wenn man sich alleine fühlt?<br />
Eine Gruppe, die nicht mit dem Finger auf mich zeigt, sondern sich vor mich stellt, wenn mich Vorwürfe angreifen?<br />
Eine Gemeinschaft, die mir nicht in den Rücken fällt, sondern sich hinter mich stellt, wenn mir der Rückhalt fehlt?<br />
Wie findet man so eine Herde?</p>
<p>Eine Herde zu suchen, wenn der Löwe schon brüllt, ist etwas spät.<br />
Das Steppenzebra ist die häufigste Zebra- Art. Es sind Herdentiere. Sie sind sehr gesellig und bleiben fast ihr ganzes Leben lang als Herde zusammen. Jedes Zebra ist mal das Kleinste, schwach oder im Fokus des Löwen. Und jeder ist mal ein Teil der Herde, die sich um das einzelne Zebra stellen.<br />
Es geht nicht darum, wie man eine Herde findet, sondern wie man ein Teil einer Herde sein kann.</p>
<p>Ich bin sehr froh über meine blöde Herde. Meine Freunde, meine Familie, Leute, auf die ich mich verlassen kann. Sie wächst, meine blöde Herde. Dazu gehören kleine, schnelle Zebras, große schwache Zebras und traurige, mutige, kranke, herzliche Zebras.<br />
Ich freue mich nicht, wenn der Löwe brüllt, aber wenn es soweit ist, dann bin ich wirklich froh über meine blöde Herde!</p>
<p><a href="http://a.springhut.de/wp-content/melanie_fb.jpg"><img src="http://a.springhut.de/wp-content/melanie_fb-300x209.jpg" alt="" title="Melanie" width="120"  class="alignleft size-medium wp-image-1085" /></a>Gastbeitrag von Melanie Möllenbruck.<br />
Gründerin und Leiterin von KRASS Krefeld.<br />
Facebook: <a href="https://www.facebook.com/paiskrefeld" target="_blank">https://www.facebook.com/paiskrefeld</a></p>
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		<title>FUNKENSCHLAG</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 23:39:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Springhut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chassidismus]]></category>
		<category><![CDATA[Genesis]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich weiß nicht genau, wie die Geschichte erzählt wird. Vielleicht weil ich ein Teil vergessen habe oder weil ich sie nie komplett gehört habe. Wie auch immer, ich würde die Geschichte so erzählen: Am Anfang da war der Mensch ein Mensch und wie ein Diamant. So wie das Wort Gottes ein Diamant ist, funkelnd, mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://a.springhut.de/wp-content/feuerhand_flyer.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1061" title="Feuerhand" src="http://a.springhut.de/wp-content/feuerhand_flyer-221x300.jpg" alt="" height="260" /></a>Ich weiß nicht genau, wie die Geschichte erzählt wird. Vielleicht weil ich ein Teil vergessen habe oder weil ich sie nie komplett gehört habe. Wie auch immer, ich würde die Geschichte so erzählen:</p>
<p>Am Anfang da war der Mensch ein Mensch und wie ein Diamant. So wie das Wort Gottes ein Diamant ist, funkelnd, mit 70 Facetten, kostbar, geheimnisvoll. Und so wie Moses vom Berg Sinai herunterkam und die Steintafeln mit den Geboten zerschlug, so gab es einen Moment, wo dieser eine Mensch, so wie ein Diamant, funkelnd, mit 70 Facetten, kostbar, geheimnisvoll, zerbarst. Und von diesem einem Diamanten stieb ein Funkenschlag, ein Schwarm von Diamentensplittern in diese Welt.</p>
<p>Wir sind jeder für sich diese Diamantensplitter. Wir sind verloren gegangen in dieser Welt. Wir sind vergraben und verdreckt. Unkenntlich. Unser Funkeln, unser Geheimnis ist so tief verborgen, dass manche meinen, wir seien nichts mehr als ein Haufen Kohlenstoff, der im Winde verweht.</p>
<p>Aber jeder für sich sind wir diese Diamantensplitter und alle zusammen sind wir der Diamant, der Gottes Herrlichkeit widerspiegelt.</p>
<p>Wer immer Du bist, ob Du reich bist oder arm, schön oder missachtet, gesund oder an allen Enden behindert. Ob Du etwas giltst in dieser Welt oder nicht, Du spiegelst etwas von der Herrlichkeit Gottes wieder. Ein Splitter nur. Einer, der vielleicht verborgen, verdreckt und unkenntlich ist. Einer, an dem man vielleicht vorbei geht.</p>
<p>Einer dessen Glanz so geheimnisvoll faszinierend ist, wenn man ihn nur sehen könnte. Fange an diesen Glanz zu befreien, indem Du den Glanz anderer Splitter suchst, sie reinigst, mit viel Geduld und viel Liebe.</p>
<p>Je mehr wir Gott kennenlernen, desto mehr werden wir vom Menschen begeistert sein.<br />
Je mehr wir das Geheimnis des Menschen entdecken, desto mehr werden wir Gott lobpreisen.</p>
<p>Ich würde Dich so gerne sehen. Vermutlich geschieht das erst am Ort, wo alles Stückwerk ein Ende hat. Wo der Spiegel mehr hergibt als ein dunkles Bild. Wirst Du da sein?</p>
<div id="leerezeile">.</div>
<h1>Die Fragen</h1>
<p>Fragen sind Werkzeuge, um Dich in die Tiefe zu führen. Ich habe hier einige Fragen für Dich ausgearbeitet.<br />
Einige bedeuten für Dich wenig und Du wirst sie schnell abhaken. Über andere wirst Du vielleicht sogar lange Zeit brüten. Vielleicht ist es auch nur eine Frage, die Dich wirklich bewegt.</p>
<p>Vielleicht findest Du auch einen Mentor, der mit Dir diese Fragen durchgeht.</p>
<h2>Diamantensplitter</h2>
<p>Was ist der Splitter?<br />
Wofür steht das Bild?<br />
Wie kann man Menschsein und Wort Gottes gleichsetzen?<br />
Der Same ist gestreut in diese Welt. Du bist gestreut in diese Welt.</p>
<h2>Kostbarkeit</h2>
<p>Hast Du eine Ahnung davon, dass Du ein Splitter bist?<br />
Hast Du eine Ahnung davon, wie besonders Du bist?<br />
Siehst Du Deine Kostbarkeit?<br />
Wie beschreibst Du das?</p>
<h2>Der Verlust des Wertes</h2>
<p>Was macht es für Dich schwierig, das zu glauben?<br />
Was bedeutet das für Dich, dass Du verloren, verborgen, verschmutzt bist?<br />
Moses hat die Steintafeln zerschlagen. Wir sind zerstreut in diese Welt.</p>
<h2>Deine Botschaft</h2>
<p>Kannst Du das Spezifische Deines Splitters erkennen?<br />
Was ist Deine Botschaft?<br />
Hast Du eine Ahnung?<br />
Kannst Du etwas davon beschreiben?</p>
<h2>Andere Splitter</h2>
<p>Was bedeutet es, dass es noch andere Splitter neben Dir gibt?<br />
Was sagt das über Deine Vollkommenheit?</p>
<h2>Blendung</h2>
<p>Das Funkeln des Splitters kann Dich blenden.<br />
Gibt es einen Splitter, der Dich besonders beeindruckt?<br />
Kannst Du andere Splitter sehen neben Deinem Splitter / Deinem Lieblingssplitter?</p>
<h2>Kristall</h2>
<p>Wie kannst Du ein Kristall werden und Dich mit anderen verbinden?<br />
Was bedeutet es, wenn wir ein Kristall werden?<br />
Welche Auswirkung hat das auf unsere Umgebung?</p>
<h2>Verletzungen</h2>
<p>Ist es vielleicht gerade der Splitter, der Dich verletzt?<br />
Fügt sich der Splitter in Dein Leben hinein oder bricht gerade da immer wieder etwas auf?<br />
Eine Perle in einer Muschel ist erst einmal ein Fremdkörper.<br />
Sind Deine Krisen ein Hinweis auf Dein Splitter?</p>
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