Der Dreiklang der Schöpfung

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Schon zu der Zeit, als die Schöpfungsgeschichte geschrieben wurde, hatten die Menschen ein Bedürfnis nach Ruhe. Die Unruhe hat sie beinahe verrückt gemacht.

Und genau hier wird davon erzählt, dass Gott ein Riesenprojekt vorhatte: Eine ganze Welt wollte er erschaffen. Eine Menge Arbeit und ein Riesenstapel von Todo-Listen lagen vor ihm. Haben Sie schon mal eine ganze Welt geschaffen – und das in nur 6 Tagen?

Aber Gott hat das nicht irgendwie gemacht. Gott hat nicht einfach mit den Fingern geschnippt oder nur gesprochen – und zack es war da. Gott hatte einen Rhythmus dabei. Es gab einen Dreiklang von Träumen – Handeln und Innehalten.

Jeder Schöpfungstag verläuft in diesem Dreiklang: Gott spricht. Er kündigt an, was geschehen wird. Er träumt. Dann vollbringt Gott, was er geplant hat. Und schließlich hält Gott inne, betrachtet, was er gemacht hat und findet es gut.

Unsere Aufgaben sind nicht ganz so anspruchsvoll. Wir müssen keine ganze Welt schaffen. Wir müssen sie noch nicht einmal kurz retten. Und doch tut es gut, wenn wir unsere Arbeit genauso wie Gott angehen:

Dass wir davon träumen, wie es werden könnte.
Dass wir tatkräftig handeln.
Dass wir innehalten und zurück schauen, was wir am Tag getan haben.

Das ist dann ein Weg, wie wir trotz der vielen Arbeit und der vielen Ansprüche an uns Ruhe finden können.

Der Schulanfangsgottesdienst für alle, die etwas an Schulen bewegen:
Facebook – Veranstaltung:
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